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Warum ist Brot gesund?
Brot besteht aus Kohlenhydraten und vielen
Ballaststoffen, welche für eine gute Verdauung sorgen
und eine lang anhaltende Sättigung bewirken. Zudem ist
Brot ein sehr guter Vitaminlieferant, vor allem bei den
B-Vitaminen. Des Weiteren stecken in Brot Mineralstoffe
wie Eisen und Kalzium. Die Stärke aus den Kohlenhydraten
wird im Magen-Darm-Trakt zu Glukose abgebaut und liefert
konstant Energie und hält den Blutzuckerspiegel
aufrecht. Je mehr Körner ein Brot aufweist, desto
verdauungsfördernder ist es.
Wie setzt sich Brot zusammen?
Der Teig besteht meist aus Roggen- oder Weizenmehl.
Andere Getreidesorten werden meist auch mit diesen
beiden gemischt, da sie die besten Backeigenschaften
aufweisen. Zur Lockerung verwendet man meist Hefe und
Sauerteig, diese lockern den Teig und setzen einen
Gärungsprozess in Gang. Beim Backen kann das dabei
entstandene Kohlendioxid durch die Kruste nicht
entweichen und dadurch wird das Brot locker.
Selbst angesetzter Natursauerteig wird für jede
Brotsorte verwendet.
Welche Brotsorten gibt es? Wie sind sie
zusammengesetzt?
Es gibt zwei Grundarten von Brot: einmal gesäuertes
Brot, gebacken mit Sauerteig und Hefe und ungesäuertes
Brot, das vor der Sauerteiggärung gebacken wird und
meist die Form eines Fladenbrotes hat, weil kein
Gärungsprozess stattgefunden hat.
Des Weiteren werden die Brotsorten nach verwendetem
Getreide, Mehlart (Vollkorn- oder Auszugsmehl, fein oder
grob gemahlen) und nach speziellen Zutaten eingeteilt.
In Deutschland gibt es rund 300 Sorten Brot mit
regionalen Unterschieden.
Roggenbrote müssen zu mindestens 90% aus Roggenmehl
hergestellt werden. Sie dürfen höchstens 10% Weizenmehl
enthalten. Roggenbrot ist kräftig im Geschmack.
Roggenmischbrote (z. B.: Mehrkornbrot) werden aus
Roggen- und Weizenmehlen hergestellt. Der Roggenanteil
beträgt mindestens 50%, aber weniger als 90%. Je höher
der Roggenanteil, desto kräftiger der Geschmack.
Vollkornbrote (z. B.: Vitalbrot) werden aus Mehlen oder
Mahlerzeugnissen hergestellt, die alle Bestandteile des
Getreidekorns enthalten. Sie sind für die Ernährung
besonders wertvoll, denn die in ihnen enthaltenen
äußeren Bestandteile des Getreidekorns und der Keimling
enthalten besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe.
Weizenvollkornbrot (z. B.: Kraftkornbrot) wird aus
mindestens 90% Weizenvollkornerzeugnissen hergestellt.
Es hat einen hohen Ballaststoffanteil und enthält alle
Vitamine und Mineralstoffe aus dem Getreide.
Weizenvollkornbrot ist sehr kräftig im Geschmack.
Roggenvollkornbrot wird aus mindestens 90%
Roggenvollkornerzeugnissen hergestellt. Die zugesetzte
Säuremenge stammt zu mindestens 2/3 aus Sauerteig.
Roggenvollkornbrot ist kräftig und – aufgrund des
Sauerteigs – leicht säuerlich im Geschmack.
Weizenbrote (z. B.: Fladenbrot, Ciabatta) werden aus
mindestens 90% Weizenmehl hergestellt. Sie dürfen
höchstens 10% Roggenmehl enthalten. Zu den Weizenbroten
zählt auch das Weißbrot. Der Geschmack ist mild und hat
einen niedrigeren Ballaststoffanteil.
Grundsätzlich gilt: Je mehr Körner ein Brot aufweist,
desto verdauungsfördernder ist es.
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